Donnerstag, 5. November 2009

Pommes bei Gigi

Nach einem, abgesehen von einem Unfall auf der A4 auf der Hinfahrt, der mir bei einem längeren Aufenthalt im Stau neue Erkenntnisse zum Thema "Bilden einer Gasse auf einer dreispurigen Autobahn" und eine zeitliche Punktlandung zum Termin bescherte, wenig spektakulären Donnerstag in Belgien stand mir (trotz des guten Mittagessens) vor Antritt der Rückreise der Sinn nach einem kleinen Snack. Meine Wahl fiel auf die "Fritterie Gigi", die von unserem Gastgeber bei einem meiner letzten Besuche lobend erwähnt worden war und nicht zuletzt aufgrund der Lage wohl in die Kategorie "Goldgrube" fällt. Nach einem freundlichen "Bonjour" der beiden Damen vom Grill und mit dem Wissen, dass das Bestellen einer Currywurst in Belgien ein gewisses Umdenken erfordert, bestellte ich nur eine große Portion Pommes für zwei Euro in der Annahme, dass sich die Portionsgröße an der aus Deutschland bekannten orientieren würde, doch wurde ich mit einer großen, gut gefüllten Plastikschale der belgischen Spezialität überrascht - sehr heiß und sehr lecker. :-)

Frisch gestärkt trat ich die Heimreise an, wobei mir die beleuchteten Autobahnen in Belgien und der ganz eigene, bizarre Charme eines Atomkraftwerks am Rand der Autobahn im Dunkeln deutlich besser gefielen als der viel zu schwach motorisierte Ford C-Max mit extra großem Durst (unter 7 Liter? Von wegen!) und nachgerüstetem Medion-Navigationsradio, das unterwegs nicht nur völlig unmotiviert zum Entnehmen der CD aufforderte, sondern vor allem auch nicht den benötigten Teil des Kartenmaterials freigeschaltet hatte...

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