Nachdem Kollege Stefan urlaubsbedingt wieder abgesagt hatte, entschied ich mich diesmal recht spät, nämlich erst am Freitag, endgültig für eine Teilnahme am diesjährigen Bad Endbacher Wandermarathon - genauer gesagt wie im letzten Jahr für den Halbmarathon. Da seit Samstag keine Anmeldung mehr über die Website möglich war, musste diese heute vor Ort kurz vor dem Start erledigt werden. Diese Idee hatten auch noch einige andere Kurzentschlossene, denn im KSF-Zentrum herrschte bei meiner Ankunft reges Gedränge. Eintrag in die Anmeldeliste, die 9 Euro Startgebühr bezahlt, Streckenbeschreibung ein- und Button angesteckt, dann auf die andere Straßenseite zu Becker Reisen zum Abfahrtspunkt für die Shuttlebusse (auch wenn eine mittelhessische Tageszeitung diesen am Wochenende fälschlicherweise zum Bürgerhaus verlegte). In meinen Bus ließ man leider weiterhin Leute einsteigen, um diese dann feststellen zu lassen, dass bereits alle Plätze besetzt waren, so dass sie wieder aussteigen mussten - das ließe sich noch etwas besser organisieren. TM Bad Endbach hatte heute Morgen die Zahl von 400 Teilnehmern ab Haiger getwittert und ich ging zunächst von einer deutlich niedrigeren Teilnehmerzahl im Vergleich zum letzten Jahr aus, doch waren es am Ende 12 Busse, die die Halbmarathonteilnehmer zum Start nach Mittenaar-Bicken brachten. Eigentlich sollte hier eine kurze Ansprache des Bürgermeisters erfolgen, doch dazu kam es nicht mehr (bzw. habe ich sie nicht mehr mitbekommen), denn kaum angekommen setzen sich auch schon die ersten zwei- und vierbeinigen Teilnehmer in Bewegung, bis wenig später schließlich die ganze Schar folgte.
Bereits nach wenigen Kilometern hatten uns die ersten in Haiger über die Marathondistanz gestarteten eingeholt und stürmten teilweise etwas missmutig wegen der langsamen Geschwindigkeit und der schlechten "Überholmöglichkeiten" von hinten durch das Teilnehmerfeld, das sich im weiteren Streckenverlauf dann aber immer weiter auseinander zog. Fairerweise muss man auch sagen, dass es dem Miteinander einer solchen Veranstaltung auch nicht unbedingt zuträglich ist, an engen Stellen als Kleingruppe zu fünft nebeneinander herschlendern zu müssen, um sich besser unterhalten zu können. Die Streckenführung war bis auf den etwas steilen und damit wenig kniefreundlichen Abstieg vom "Schönscheid", der mich etwas aus dem Tritt brachte, ausgewogen und für meinen Geschmack fast schon zu viel beschildert, wenngleich zwei Herren aus dem Dialekt nach östlichen Bundesländern sich doch lieber noch einmal zusätzlich anhand der Karte auf der Rückseite der Streckenbeschreibung orientierten, um bloß nicht von der Strecke abzukommen. Die Verpflegung auf halber Strecke war mit einer abwechslungsreichen Auswahl an Speisen und Getränken gut organisiert.
Gegen 15:45 Uhr hatte ich die knapp 21 km geschafft und konnte im KSF-Zentrum meine Teilnehmerurkunde in Empfang nehmen. Der ermäßigte Eintritt in die Therme war zwar eine nette Idee, jedoch dürften nur die wenigsten Teilnehmer Badesachen dabei oder Muße gehabt haben, davon Gebrauch zu machen. Nach einem kurzen Blick in den Saal, in dem die Bilder der Veranstaltung zwar per Beamer an die Wand geworfen wurden, jedoch aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse kaum erkennbar waren, ging ich nach Hause, als gerade ein Schwarm Kraniche über Bad Endbach hinwegzog - das finde ich immer wieder faszinierend.
Der 16. Wandermarathon war trotz des nicht ganz so schönen Wetters, das einige landschaftlich sehr schöne Ecken leider in dichten Nebel tauchte, ein gelungenes Event, um Bad Endbach auch überregional bekannt zu machen. Im nächsten Jahr findet er ab Bad Laasphe statt.
Gegen 15:45 Uhr hatte ich die knapp 21 km geschafft und konnte im KSF-Zentrum meine Teilnehmerurkunde in Empfang nehmen. Der ermäßigte Eintritt in die Therme war zwar eine nette Idee, jedoch dürften nur die wenigsten Teilnehmer Badesachen dabei oder Muße gehabt haben, davon Gebrauch zu machen. Nach einem kurzen Blick in den Saal, in dem die Bilder der Veranstaltung zwar per Beamer an die Wand geworfen wurden, jedoch aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse kaum erkennbar waren, ging ich nach Hause, als gerade ein Schwarm Kraniche über Bad Endbach hinwegzog - das finde ich immer wieder faszinierend.
Der 16. Wandermarathon war trotz des nicht ganz so schönen Wetters, das einige landschaftlich sehr schöne Ecken leider in dichten Nebel tauchte, ein gelungenes Event, um Bad Endbach auch überregional bekannt zu machen. Im nächsten Jahr findet er ab Bad Laasphe statt.





0 Kommentar(e):
Kommentar veröffentlichen