Montag, 7. September 2009

Welkenraedt und Eupen

In der heißen Phase eines Logistikprojekts war ich für vier Tage im Land der Pommes, Pralinen und beleuchteten Autobahnen - dort, wo die Wallonen schön wohnen. :-)

Am Montag Abend hatte ich Gelegenheit für ein bisschen N(S)ightseeing in Eupen:


An der Wesertalsperre (auch Eupener Talsperre) am Rande des Naturparks Hohes Venn noch ein bisschen frische Luft schnappen - landschaftlich schöne Gegend (dem heimischen Hinterland nicht unähnlich), beeindruckendes Bauwerk, aber außer ein paar Fahrradfahrern und Hundebesitzern kaum Besucher. Ein Einheimischer verriet mir, daß touristisch nicht mehr viel los und der von weitem sichtbare Aussichtsturm mit Wendeltreppe wohl schon seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr zugänglich sei - dies scheint sich allerdings noch nicht bis zur Touristeninformation im Internet herumgesprochen zu haben. Heute werde der Turm nur noch ab und zu von Kletterfreunden und dem Militär genutzt. Schade, denn von dort oben hat man bestimmt eine tolle Aussicht. Das ist wohl auch ein Grund dafür, dass das Restaurant ebenfalls schon geschlossen war - oder habe ich nur den Ruhetag erwischt? Entschädigt wurde ich dann aber von ein paar schönen Impressionen vor Sonnenuntergang, bevor ich noch einen Spaziergang durch die Eupener Unterstadt mit kleinem Imbiss in einer typischen "Fritterie" unternahm und dann in mein Hotel zurückkehrte. Wie man sieht, haben mir die beleuchteten Brücken besonders gefallen. :-)
Viele Eindrücke, spannend finde ich das sprachliche Miteinander in Belgien: Niederländisch, Französisch und Deutsch in einem Land - man versteht sich trotzdem, notfalls auf Englisch. ;-) Vielleicht ist die offizielle Mehrsprachigkeit aber auch DER regionale Vorteil, um die jeweils anderen Sprachen leichter zu erlernen?

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