Abschluss eines ziemlich stressigen Tages mit aufziehender Erkältung, aber noch weitgehend unbeeinträchtigter gustatorischer Wahrnehmung: Essen im Schlosshotel. Ich folgte der Empfehlung und nahm die Hähnchenbrust im Mandelmantel, als Dessert gab es Vanilleeis mit Sahne und Schokosauce. Beides sehr gut.
Fast wie in alten Zeiten, obwohl sich inzwischen sehr viel geändert hat. - Schon interessant, wie sich manche Dinge mit größerem zeitlichen Abstand zu verändern beginnen.
Interessanter Abend.
OS
Mittwoch, 18. November 2009
Essen
von Sven um 23:00 Tags: kurz notiert
Sonntag, 15. November 2009
Domainumzug
Im September hatte mir FreeCity kurz und knapp per e-mail mitgeteilt, dass die Verwaltung meiner ersten eigenen (und damals sogar kostenlosen Domain) zum 31.10. eingestellt werde, da "die Wirtschaftlichkeit des werbefinanzierten Domaindienstes nach nunmehr fast 10 Jahren nicht mehr gewährleistet" sei. Dieser Schritt hat mich nicht überrascht, denn bereits vor einiger Zeit hatte man sich dort von einigen (traffic-reichen?) Kunden getrennt und so war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis man die kostenlosen Domains ganz kippte. Da ich meine Domain in den letzten Jahren aber ohnehin fast nur noch für e-mails genutzt hatte, bestand ohne Notwendigkeit einer unterbrechungsfreien Erreichbarkeit auch jetzt kein Grund für Aktionismus und so ging sie nach Vertragsende erstmal in Transit bei Denic. Von dort bekommt man wenig später Post (wie in der guten alten Zeit) und hat vier Wochen Zeit, die Domain entweder zu löschen oder zu einem anderen Provider umzuziehen - ignorieren sollte man den Brief aber nicht, denn sonst führt Denic nach dieser kostenlosen Zeitspanne die Verwaltung selbst fort und dies nicht gerade zum Schnäppchenpreis. Da ich meine behalten wollte, war Recherche angesagt und es zeigte sich, dass der Webhosting-Markt ziemlich unüberschaubar ist: Domains, Webspace, Traffic, Features - alles zu den unterschiedlichsten Paketen geschnürt und dabei teilweise vergleichbare Leistungen zu erheblich unterschiedlichen Konditionen. Über webhostlist wurde ich auf XLhost (Ref.link, wer mir etwas Gutes tun möchte) aufmerksam, das dort als "Premium Provider" geführt ist und neben Abrechnungstransparenz auch einige nützliche Webhosting-Features verspricht, etwa falls ich mein Blog irgendwann doch einmal auf die eigene Domain legen möchte. XLhost selbst ist kein Denic-Mitglied, daher werden de-Domains über "Strato-5" registriert. Auf meine Supportanfrage bekam ich leider keine Antwort, was normalerweise für mich ein KO-Kriterium ist, doch fand ich schließlich woanders die gesuchte Information. Mit Internetbewertungen sollte man generell etwas vorsichtig sein, aber auch Google hat keine nennenswerten Probleme mit dem Provider gespeichert, so dass ich mich heute abschließend für XLhost entschied.
Mit den im Denic-Brief genannten Zugangsdaten geht es auf die Transit-Seite, auf der man dann nach Auswahl der umzuziehenden Domain und des Eintrags "Strato AG" (DENIC-5)" den Providerwechsel (CHPROV) einleitet - mehr ist hier nicht zu tun. Dann meldet man sich bei XLhost an und gibt die zuvor bearbeitete Domain ein. KK-Antrag und Authcode benötigt man, im Gegensatz zum normalen Domainumzug von einem anderen Provider, nicht, wenn sich die Domain bereits in Transit befindet. Zum Abschluss muss man das neu erstellte Benutzerkonto mit einem Betrag zwischen 10 und 100 Euro aufladen, ich entschied mich für den kleinsten Betrag von 10 Euro, da die Domain im ersten Jahr kostenfrei ist und somit nur der Webspace mit 1 Cent pro Megabyte bezahlt werde muss. Bei Zahlung über Paypal bekommt noch eine e-mail an die bei Paypal(!) hinterlegte Adresse, bevor der Provider die Zahlung nach Anklicken des darin enthaltenen Links auch wirklich aktiviert, um Missbrauch vorzubeugen. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass sich am heutigen Sonntag nicht mehr viel bewegen würde, doch ist der Prozess wohl soweit automatisiert, dass meine Domain knapp drei Stunden nach Anmeldung und Zahlung wieder erreichbar war, die WHOIS-Abfrage weist jetzt ebenfalls bereits den neuen Provider aus. Über das Konfigurationsmenü auf der XLhost-Website habe ich heute Nachmittag schon die ersten e-mail Adressen angelegt, wobei hier Postfach (POP3/IMAP/Webmail) und Weiterleitung zur Verfügung stehen, die erste Sub-Domain (nennt sich dort "vHost") ist ebenfalls aktiv und die standardmäßige index.html wurde durch eine Weiterleitung ersetzt.
Gelungener Umzug. Mal sehen, wie sich XLhost sonst schlägt. :-)
Mittwoch, 11. November 2009
Heidelberg
Donnerstag, 5. November 2009
Pommes bei Gigi
Nach einem, abgesehen von einem Unfall auf der A4 auf der Hinfahrt, der mir bei einem längeren Aufenthalt im Stau neue Erkenntnisse zum Thema "Bilden einer Gasse auf einer dreispurigen Autobahn" und eine zeitliche Punktlandung zum Termin bescherte, wenig spektakulären Donnerstag in Belgien stand mir (trotz des guten Mittagessens) vor Antritt der Rückreise der Sinn nach einem kleinen Snack. Meine Wahl fiel auf die "Fritterie Gigi", die von unserem Gastgeber bei einem meiner letzten Besuche lobend erwähnt worden war und nicht zuletzt aufgrund der Lage wohl in die Kategorie "Goldgrube" fällt. Nach einem freundlichen "Bonjour" der beiden Damen vom Grill und mit dem Wissen, dass das Bestellen einer Currywurst in Belgien ein gewisses Umdenken erfordert, bestellte ich nur eine große Portion Pommes für zwei Euro in der Annahme, dass sich die Portionsgröße an der aus Deutschland bekannten orientieren würde, doch wurde ich mit einer großen, gut gefüllten Plastikschale der belgischen Spezialität überrascht - sehr heiß und sehr lecker. :-)
Frisch gestärkt trat ich die Heimreise an, wobei mir die beleuchteten Autobahnen in Belgien und der ganz eigene, bizarre Charme eines Atomkraftwerks am Rand der Autobahn im Dunkeln deutlich besser gefielen als der viel zu schwach motorisierte Ford C-Max mit extra großem Durst (unter 7 Liter? Von wegen!) und nachgerüstetem Medion-Navigationsradio, das unterwegs nicht nur völlig unmotiviert zum Entnehmen der CD aufforderte, sondern vor allem auch nicht den benötigten Teil des Kartenmaterials freigeschaltet hatte...
Sonntag, 1. November 2009
16. Bad Endbacher Wandermarathon
Gegen 15:45 Uhr hatte ich die knapp 21 km geschafft und konnte im KSF-Zentrum meine Teilnehmerurkunde in Empfang nehmen. Der ermäßigte Eintritt in die Therme war zwar eine nette Idee, jedoch dürften nur die wenigsten Teilnehmer Badesachen dabei oder Muße gehabt haben, davon Gebrauch zu machen. Nach einem kurzen Blick in den Saal, in dem die Bilder der Veranstaltung zwar per Beamer an die Wand geworfen wurden, jedoch aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse kaum erkennbar waren, ging ich nach Hause, als gerade ein Schwarm Kraniche über Bad Endbach hinwegzog - das finde ich immer wieder faszinierend.
Der 16. Wandermarathon war trotz des nicht ganz so schönen Wetters, das einige landschaftlich sehr schöne Ecken leider in dichten Nebel tauchte, ein gelungenes Event, um Bad Endbach auch überregional bekannt zu machen. Im nächsten Jahr findet er ab Bad Laasphe statt.
von Sven um 20:00 Tags: Leben im Hinterland, Wandern
Freitag, 30. Oktober 2009
Ihre Renteninformation
von Sven um 22:00 Tags: Leben in Deutschland
Samstag, 24. Oktober 2009
Autoimmobil
von Sven um 22:00 Tags: alltäglicher Wahnsinn, Lebenserfahrungen
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Montag, 12. Oktober 2009
Callcenter
Ich finde Anrufe von Callcentern einfach nur lästig und widerspreche der telefonischen Kontaktaufnahme wo immer dies geht. Wenn ich etwas kaufen oder umstellen möchte, informiere ich mich vorher und nehme dann Kontakt mit dem Anbieter auf. Postsendungen kann man entsorgen, e-mails (automatisiert) löschen, aber Callcenteranrufe erfolgen eigentlich immer zu Zeiten, zu denen ich keine Zeit habe oder das "speziell für mich zusammengestellte und zeitlich limitierte Super-Spar-Angebot" entpuppt sich im Kleingedruckten als Zitze mit Widerhaken, denn niemand hat etwas zu verschenken. Der Einsatz von Dialern (wer zuerst abnimmt, hat gewonnen, die anderen werden immer wieder automatisch angerufen, bis ein Gespräch zustande kommt) macht diese Form des Direktmarketings nicht sympathischer. Muss nicht sein.
Dass ungebetene Anrufe nicht zur hierzulande ein Problem sind, zeigen Seiten wie http://whocallsme.com/ und http://whocalled.us/. Auch wenn das so ein bisschen nach "virtuellem Pranger" aussieht, find ich das nicht schlecht.
von Sven um 14:00 Tags: Das nervt mich, Telekommunikation
Sonntag, 27. September 2009
Wochenrückblick
Klack, piep, klack, piep, klack piep - Seagate nicht mehr (dann aber plötzlich doch wieder)
von Sven um 16:30 Tags: kurz notiert







